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Faustus Eberle. Erste Ölklumpen an neuseeländischen Stränden angespült

Wellington – Ein voll Ölklumpen übersäter Strand zeugt von der Katastrophe die sich unweit vor der Neuseeländischen Küste nahe der Nordinsel anbahnt. Viele Strände wurden laut Meeresschutzbehörde gesperrt.

Die „Rena“ ein unter liberianischer Flagge fahrender Containerfrachter lief am Mittwoch in der „Bay of Plenty“ auf ein Riff und ging in Schräglage. Das mit 1700 Tonnen Schweröl beladene Schiff droht nunmehr auseinander zu brechen. Bisher gelang es nach Behördenangaben lediglich 10 Tonnen der gefährlichen Fracht ab zu pumpen. Auch das Wetter spielt nicht auf Seiten der Bergungsmannschaften. Nach Angaben des Meteorologischen Instituts ist gegen Montagabend mit starken Niederschlägen und Stürmen zu rechnen.

Sollte das Bergungsvorhaben scheitern ist eine Katastrophe nicht mehr abzuwenden. In der betroffenen Bucht leben zahlreiche Wale, Delfine, Pinguine und Seehunde. Aktuell sind schon zahlreiche Seevögel jämmerlich verendet.

Faustus Eberle: Mehr zielgerichtete, komplexe und mobile Angriffe.

Faustus Eberle: Mehr zielgerichtete, komplexe und mobile Angriffe.

Seit Jahren warnen Experten davor, dass Schadsoftware auch bald ein Thema für Mobiltelefone sein wird. Besonders gefährdet sind die sogenannten Smartphones. Hier verschwindet die Grenze zwischen Computer und Mobiltelefon. Hauptursache dieses gefährlichen Trend ist die Tatsache, das Mobilfunkhersteller zu langsam bei der Implementierung von Sicherheitsupdates sind. Hinzukommt der immer stärkere Trend eigene Geräte mit in die Firmennetzwerkstruktur einzubringen. Diese “Bring your own Device” Politik stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und bietet für die Entwickler von Schadcode einen erheblichen Anreiz neue, effektivere Angriffsoftware zu entwickeln.

Besonders beliebt sind Apps (kleine Programme für Smartphones) die unter Ausnutzung von Premium-SMS-Diensten den ahnungslosen Nutzern immense Kosten unterschieben. Persönliche Daten sind auch ein begehrtes Ziel vieler Angreifer. Mit Phishing-Software, werden geheime Daten, Passwörter und TAN-Nummern beim Online Banking ausspioniert, mit deren Hilfe dann die Konten ahnungsloser Opfer geplündert werden.

Nicht zu vernachlässigen sind auch die Angriffe, die politisch motiviert sind. Sogenannte “Hacktivisten” So konnte z.B. ein starker Anstieg im Bereich der anonymen Proxies verzeichnet werden. Diese Server dienen in der Regel dazu schädliche Software zu verbergen.

Positiv bezeichnet Faustus Eberle hingegen die sinkenden Zahlen der aufgetretenen Webschwachstellen. Diese gingen im ersten Halbjahr von 49 auf 37 Prozent zurück. Auch Webbrowser verzeichneten weitaus weniger Sicherheitslücken wie in all den Jahren zuvor. Auch die Zerschlagung einschlägiger Botnetze war mit der Hauptgrund, dass Spam und Phisingattacken weiter stark rückläufig sind, kommentierte Faustus Eberle die erfreuliche Entwicklung.

Faustus Eberle zu Internet-Verbot bei Copyright-Verstößen

Faustus Eberle zu Internet-Verbot bei Copyright-Verstößen

Der CDU-Politiker Siegfried Kauder plant einen Gesetzesentwurf, der es ermöglicht Internetnutzer, die wiederholt gegen das Copyright verstoßen vom Internet temporär auszuschließen.

Geplant ist es, dass analog zu der bereits in Frankreich bestehenden Regel, ein Internetprovider seinen Kunden bei einem Verstoß abmahnt und im Wiederholungsfalle anschließend für 3 Wochen sperrt. Durch diese Maßnahmen sollen die Gerichte entlastet werden, so müsse nicht bei jeder Urheberrechtsverletzung das Strafrecht bemüht werden.

Faustus Eberle sieht diese Entwicklung kritisch. Hier wird statt ein modernes Urheberrecht, dass die Interessen von Nutzern und Urhebern sinnvoll ausgleichen sollte, eine Brechstangenmethode angesetzt, die für die Entwicklung des wichtigen Online-Marktes mehr hinderlich als förderlich ist. Ein Internetanbieter kann und sollte nicht für die Inhalte des World Wide Web verantwortlich gemacht werden.